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REITEN IN DER TAIGA

Abenteuerliche Reiturlaub führen uns in den „Wilden Norden“ der Mongolei. Sie reiten durch Taiga bis glassklären See entlang und ein Schutzgebiet mit Bergwald. Das Gepäck wird traditions-gemäss mit Pferden transportiert, die der Reitergruppe folgen und am Abend im Lager wieder mit ihr zusammentreffen.

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PRICE

Überblick

Abenteuerliche Reiturlaub führen uns in den „Wilden Norden“ der Mongolei.

Wir reiten durch die malerischen Landschaft mit den Seen, den Flüsse, den Blumental, die hohen Bergen und Vulkan. Sie werden in jeden Sekunde begeistern. Unsere Pferdezüchters sind immer dabei sein und stehen für uns mit Rat und Tat bei. Sie reiten im Deel (mongolischer traditionalle Tracht) wie ein Mongolin im wünderschönen Land und werden sich sicher Zufrieden fühlen. Neben der grandiosen Natur erfahren Sie auch einiges über die faszinierende Kultur den Nomaden und Reintierzüchtern. Dabei haben Sie viele Gelegenheiten zu Wanderungen.

Dieser Reisestrecke wird von vielen Besuchern nicht besonders besucht, sondern nur Reitliebhabern und Abenteuerreisende.

Dieser Reiturlaub ist auch für Anfänger geeignet.

Tag 1 Abflug
Tag 2 Ulaanbaatar
Tag 3 Kloster Amarbayasgalant
Tag 4 Vulkan Uran
Tag 5 Hirschsteine
Tag 6 Ulaan Taiga, Zelten in freier Natur
Tag 7 das Leben der Hirten kennen lernen
Tag 8 Aufsatteln
Tage 9 und 10 Reiten bis zum Blumen See und Wasserfall
Tage 11 Reiten in Taiga
Tage 12, 13 und 14 am See Khuvsgul Ufer entlang reiten/ Relax-Aktivitäten am magischen See
Tag 15 5 River camp
Tage 16 und 17 nomadischen Lebensstil hautnah erleben
Tag 18 Kloster Erdene Zuu & Museum
Tag 19 Sanddüne Elsen Tasarkhai
Tag 20 Przewalski-Pferd
Tag 21 Ulaanbaatar
Tag 22 Abflug


Reisestrecke

Ulaanbaatar-Kloster Amarbayasgalant – erschlosene Vulkan Uran  - Khuvsgul See – Hirschsteine- Wasserfall Arsai- Blumensee - Reiten (5 Tage) –Khorgo - Terkh Nationalpark–Kloster Erdene Zuu – Sanddüne Elsen Tasarkhai-  Khustai Nationalpark (Wildpferde) - Besuch bei Reintierzüchter, Schamane– und Nomadenfamilie -Ulaanbaatar.


DETAILLIERTE REISESTRECKE

Tag 1
Abflug je nach Termin ab Berlin-Tegel oder Frankfurt nach Ulaanbaatar, Hauptstadt der Mongolei.

Tag 2
Am nächsten Morgen erreichen wir den Chinggis-Khan-Flughafen in Ulaanbaatar. Unsere Reiseleiterin holt Sie vom Flughafen ab und begleitet Sie ins Hotel, wo Sie in Ruhe einchecken können. Am Nachmittag unternehmen wir eine kleine Stadtrundfahrt.

Tag 3
Heute unternehmen wir einen Ausflug zum Kloster Amarbayasgalant, das seit 1735 im abgeschiedenen Tal des Flusses Iven Gol steht. Das Kloster ist eines der Heiligtümer des Landes und steht auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Bei der Zerstörung 1937 gingen Kunstschätze von unermesslichem Wert verloren. Seit 1977 wird das Kloster Schritt für Schritt mithilfe der UNESCO restauriert. Wir können das Kloster besichtigen und mit den Mönchen sprechen. Wir werden im Tempel für kurze Zeit in diese fremde Welt der Götter eintauchen. Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 4
Nach dem Frühstück geht es in Richtung des Vulkans Uran Togoo. Wir besichtigen den erloschenen Vulkan und machen eine kleine abendliche Wanderung auf den Berg. Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 5
Wir fahren heute zu den Hirschsteinen, bei denen es sich um Obelisken handelt, deren Seiten überwiegend mit Darstellungen fliegender Hirsche verziert sind. Neuesten Forschungen zufolge datieren sie aus der Bronzezeit und sind skythischen Reitervölkern zuzuordnen. Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 6
Wir fahren heute weiter zur nördlichen Ulaan Taiga in der Nähe der sibirischen Grenze. Diese Region birgt zahlreiche Schätze: Rothirsche, Schneeleoparden, Bären, Elche, Wölfe, seltene Vogelarten und eine vielfältige Pflanzen- welt. Selbst die bedrohten Auer- und Birkhühner haben hier einen sicheren Lebensraum. Die Natur steht hier unter besonderem Schutz. Wir schlagen unser erstes Zeltlager unter mongolischem Sternenhimmel in freier Natur auf. Übernachtung im Zelt.

Tag 7
Von hier aus geht es nach dem Frühstück weiter Tsagaan nuur sum. Wir treffen unsere Pferdezüchter und lernen die Pferde kennen, die uns die nächsten Tage begleiten werden. Es gibt die Möglichkeiten mit Schamane und Rentierzüchtern zu treffen und können wir den besonderen Lebensstil zu erleben. In der mongolischen Taiga gibt es nach der letzten Zählung noch über 300 Rentierherden, mit etwas Glück treffen wir eine Herde auf unserem Ritt. Die Tsaatan (Rentierzüchter) leben in einer Art Tippis, ähnlich derer der Indianer in Amerika. Während in den meisten Gebieten der Mongolei der Schamanismus vom buddhistischen Glauben und dem Kommunismus verdrängt wurde, hat er sich in der abgelegenen Taiga über Jahrhunderte bewahrt... Übernachtung bei Gastfamilie.

Tag 8 Reiten
Der erste Reittag kann heute beginnen. An den folgenden Tage reiten wir zwischen 5 und 6 Stunden (20-30km) durch malerische Landschaften. Wir machen zwischendurch Pausen, um die Natur und die Aussicht genießen zu können, Fotos zu machen etc. Der Gepäcktransport erfolgt mit Packpferden.

Unser heutige Ziel ist der See „Blumen See“. Der Ritt führt uns durch die wunderschöne Umgebung von Blumensee und Tsagaan Nuur (Weißer See). Wir übernachten im Zelt, rings um uns unberührte Natur, über uns der Sternenhimmel.

Tag 9 Reiten
Nach dem Frühstück geht es heute zu Pferd weiter zum höchsten Wasserfall in der Mongolei, der 70m hoch ist und Arsai heißt. Aber unser Ziel erreichen wir erst an Tag 10, aber der Weg ist das Ziel : wir reiten durch faszinierende Wälder aus Lärchen, Birken, Pinien und Tannen- Taigalandschaft wie man sie aus Sibirien kennt...Abends schlafen wir beseelt von der Schönheit der Natur in unseren Zelten.

Tag 10 Reiten
Heute erreichen wir den malerischen Wasserfall. Nach dem Abendessen sitzen wir unter mongolischem Tausendsternehimmel am Lagerfeuer und übernachten, voll von den einmaligen Eindrücken des Tages, im Zelt.

Tag 11 Reiten 
Wir brauchen 2 Tage bis zum See Khuvsgul und erleben nach diesem Reittag unsere letzte Nacht im Zelt . Es erwartet uns ein abwechslungsreicher Reittag in der Taiga: über weites Hochtal, sanfte Hügel, hohe Berge vorbei an kleinen Seen und interessanten Felsen bis zu einem Wald von Pinien, Tannen und Lärchen...

Tag 12 Reiten
Vormittags erblicken wir den tiefblauen Khuvsgul See, eingerahmt von eindrucksvollen Lärchenwäldern. An den Ufern des Sees weiden Yaks und Pferde und weiße Jurten setzen leuchtende Akzente. Wir übernachten im Jurtencamp und genießen die Annehmlichkeiten des Camps: bequeme Jurtenbetten, warme Dusche, sanitäre Anlagen, leckeres Essen.... Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 13 + 14
Der Khuvsgul See ist der zweitgrößte Süßwassersee in Zentralasien und wird auch "kleiner Baikalsee" genannt. Der Khuvsgul ist durchschnittlich 139m tief und 134km lang, wird von 96 Flüssen gespeist, wobei es nur einen Abfluss gibt. Er ist Heimat für über 14 Fischarten. Der umliegende Taiga-Wald, die Berge und der unglaubliche See lassen einen unwillkürlich an Sibirien denken. Die beiden nächsten Tage haben wir Zeit, rund um den See aktiv zu werden: Wandern, Schwimmen (je nach Jahreszeit), Ausruhen stehen auf dem Programm. Wir übernachten an diesen Tagen im selben Jurtencamp.

Tag 15
Unsere Weg führt uns heute Richtung Süden. Der Rest des Tag ist frei zu verfügung.  Unser Camp liegt im Ort, wo 5 verschiedene Flüsse sich treffen. Die Umgebung ist traumhaft. Es gibt die Möglichkeiten Boot und Kayak zu fahren. Übernachtung im Jurtencamp.

Tage 16 und 17
Weiter fahren wir in Richtung Süden zum National Park Khorgo-Terkh.  Wir lernen unser Gastfamilie in diesem Ort kennen. Sie werden für 2 Tage bei Nomaden bleiben um nomadischen Lebensstil hautnah zu fühlen und die echte Nomadenkultur zu erleben.  Sie können die Viehherden treiben zu helfen, die Milchprodukte mitmachen, Yakkuh melken, Düngen sammeln gehen...usw zu erfahren. Die meisten Nomaden haben extra Gers für ihre Gäste, die geräumig und komfortabel sind. Übernachtungen in Gastfamilie.

Tag 18
Nach den erlebnissevollen Tage fahren wir zur ehemaligen Chinggis Khan Hauptstadt Karakorum ("Kharkhorin"). Hier können wir eines der größten buddhistischen Klöster der Mongolei "Erdene Zuu" besichtigen, das auf Initiative des Urenkels von Chinggis Khan gegründet wurde. Eine beeindruckende Tempelanlage wartet auf uns. In Karakorum gibt es ein Museum, in dem man historische Fundstücke aus verschiedenen Epochen mongolischer Geschichte von der Steinzeit bis hin zum mongolischen Reich bewundern kann. Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 19
Sanddüne im Grünen: Elsen Tasarchai ist der Knotenpunkt zwischen Gebirgssteppe und Halbwüste. Wir besteigen die Wander- düne, lassen den Sand zwischen den Fingern durchrinnen und bekommen ein Gefühl von "Gobi"...Ein weiteres lohnenswertes Ziel am heutigen Tag ist das zum Teil wiederaufgebaute Kloster Erdene Khamba. Auf Wunsch können Sie sich auf Wanderschaft in der Nähe des Jurtencamps begeben oder es gibt auch die Möglichkeit, auf einem Kamel zu reiten. Wir übernachten im Jurtencamp.

Tag 20
Heute unternehmen wir einen Ausflug in den Khustain Nationalpark. Der Nationalpark ist Heimat der Przewalski Pferde, die im Jahr 1881 vom gleichnamigen russischen Offizier in der Mongolei entdeckt wurden und vor 50 Jahren fast ausgerottet worden wären. Im Jurtencamp erfahren wir mehr über das internationale Auswilderungsprogramm der Ur-Wildpferde. Mit etwas Glück können wir auch andere "Bewohner" des Nationalparks zu Gesicht bekommen: Murmeltiere, Ziesel, Gazellen, Maralhirsche,... (Feldstecher ist von Vorteil!!). Übernachtung im Jurtencamp.

Tag 21
Unser letzter Tag führt uns zurück nach Ulaanbaatar, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Wir haben noch Zeit, die Hauptstadt zu erkunden und besuchen am Abend eine Folklore-Aufführung mit traditionellen Musikinstrumenten (Pferdekopfgeige...), dem berühmten Kehlkopfgesang und Schlangenmädchen, die Ihre Kunst zeigen. Die letzte Nacht verbringen wir im Hotel.

Tag 22
Der Tag des Abschieds ist gekommen. Sie werden von unserer Reiseleiterin zum Flughafen gebracht.